Dienstag, 31. Oktober 2017

Von Motzraketen und Übertreiberlingen

"Alles nur eine Phase."
Das ultimative Muttimantra!
Mut machen soll es! Mut machen, dass alles Unschöne irgendwann ein Ende hat ... Und eine neue Phase selbstverständlich bevorsteht. Ob schön oder nicht schön. Hauptsache Phase. Das Adverb »irgendwann« sollte hierbei besonders betont werden, denn beinahe jede Phase hat eine andere Zeitspanne und ist selbstverständlich von Kind zu Kind unterschiedlich.
Trotzphase, 3 Monatskoliken, Zahnen, Wachstumsschübe und wie sie auch alle betitelt werden. Eins aber ist sicher: Alle dauern zu lange an.

Die Daune ist 3,5 Jahre alt und seit 5 Monaten ein großer Bruder. Wie er selbst immer wieder betont. Mehrere unschöne Phasen durchlebten wir bereits, doch die aktuelle legt meine Nerven komplett blank:

Die Motzrakete

Von 0 auf 100 – kann er!
Nicht hören – kann er!
Wütend etwas durch die Gegend werfen – kann er!
Provozieren – kann er!
Mich an den Rand eines Nervenzusammenbruchs treiben – kann er!
Mich um den Finger wickeln – kann er!

Im Leben muss man durchhalten und nicht nachlassen, damit man das erreichen kann, was man will. Ja, ja, genau das ist es, was unsere lieben Kleinen von Anfang an üben. Beispielsweise beim Laufenlernen. Sie stehen immer wieder auf und versuchen es aufs Neue und dafür benötigen sie nicht mal einen Mutmacher. Sie machen es einfach. Sie denken nicht drüber nach.

Tu es oder tu es nicht! Es gibt kein Versuchen!


So auch in der Trotzphase, wenn es in erster Linie um Emotionen und Durchhaltevermögen geht.
Ich weiß, mein Großer will mich nicht ärgern oder mich wirklich auf die Probe stellen. Es ist wie ein Kurzschluss, ein plötzlich auftretendes Gewitter, das in der Natur der Dinge liegt. Schon bald ziehen die Wolken weiter. Aber verdammt noch mal, manchmal hält Mutti das kaum aus.

Es sind so (für uns) banale Sachen, die die kleine Rakete zünden.

Bei uns war es schon einfach mal ein Teller, den die Daune selbst zum Esstisch tragen wollte (uns aber nicht mitgeteilt hat):

»Aber ich wollte den Teller rüber tragen«.
»Oh, das wusste ich nicht. Beim Nächsten mal, ok?«
»Nein! Ich wollte den Teller rüber tragen!«
Und dann gings los: Wütend auf die Couch gesprungen, mit der Faust in das Kissen geschlagen und die Arme vor der Brust verschränkt. Next:

Die Daune will vor dem Kindergarten das Müllauto beobachten. Aber das Müllauto kommt erst, wenn er im Kindergarten ist. »Ich will aber das Müllauto sehen, Mama!«
»Das geht nicht. Du weißt doch, dass es später kommt.«
»Aber ich will ...« Und schon rollen die Motztränen und die Arme werden verschränkt und mit dem Fuß aufgestampft. Und das sind nur kleine Beispiele. Next:

Ich bin eine Mama, mit der man viel erleben kann. Ich bin liebend gerne mit meinen Kindern unterwegs. Ich singe und tanze auf jedes noch so blöde oder sinnlose Kinderlied. Ich springe gemeinsam mit in die Pfützen, mache Laubschlachten, beobachte eklige Regenwürmer. Ich bastle und bin kreativ, auch wenn's danach hier aussieht wie sau und und und... Dafür bin ich kein Fan vom Spielen mit Hotweels- und Matchboxautos und wie es aktuell »in« ist »kämpfe« ich ungern als Möchtegernpirat oder Ninja Turtle durch die Wohnung. Ist einfach nicht mein Ding.

»Wollen wir nicht lieber was puzzeln oder malen? Ich würde sogar lieber backen«
»Nein, Mama! Kämpfen. Du sagst X und dann machst du Y.«
Ich gebe mein Bestes. Doch sag ich Y anstatt X und mache X anstatt Y.
Bääähm! Und los geht's:
»Manno, du sollst doch [...]« Und schon werden die Arme vor der Brust verschränkt, lauthals geschimpft und das Holzschwert vom Mittelaltermarkt auf den Boden geknallt. RAKETENALARM!

Ja, so sieht es aktuell bei uns aus. Das zwischendurch »Mama, ich hab dich lieb, bis zum Mond und wieder zurück« mit vielen Bussis ist dann wie ein heller Leuchtturm in der Brandung.

Etwas, dass ich seit einiger Zeit immer wieder zu mir selbst sage (manchmal höre ich mir nicht richtig zu, deswegen muss es wiederholt werden) und was ich allen anderen Mamis mit auf den Weg geben will:

»Wo nicht auch mal geschrieen oder / und gestritten wird, wird auch nicht richtig geliebt!«


Der Übertreiberling

Hier ist ja nicht nur eine Motzrakete, sondern auch ein ganz besonderer Übertreiberling: ein Mädchen. Ein Flaum. Knapp 5 Monate alt und ganz anders als das Daunenkind. Ein anstrengendes kleines Bündel, das meine 100%ige Aufmerksamkeit und Nähe fordert und das 24h am Tag.

Bin ich nicht in der Nähe, schreit sie.
Ist sie bei jemand anderem im Arm, schreit sie.
Liegt sie zu lange auf dem Rücken, schreit sie.
Und ist stets in Bewegung. Sie ist so voller Energie. Sie saugt die meine beinahe komplett auf. Und dabei strahlt sie und lässt das Mamaherz höher schlagen.

Und doch schießen Gedanken durch meinen Kopf: Ich bin doch keine Anfängerin mehr. Ich habe doch schon ein Kind. Ich müsste doch alles besser hinbekommen und einfacher nehmen.

»Mit dem Zweiten wird's einfacher. Da ist man routinierter!« Bullshit. Wer hat sich das ausgedacht? Also für mich gilt das überhaupt nicht und ich muss endlich, endlich akzeptieren, dass es das auch nicht muss.

Wird mein anstrengendes Baby auch ein anstrengendes Kind?

Hm ... Vom Gefühl her, werde ich bestimmt mehr mit ihr zu tun haben als mit dem Großen, jedoch kann auch ein »High Need Baby« *husthust* im Kindesalter entspannt und ausgeglichen sein. Es wird also spannend, wie die Madame sich entwickeln wird.

Was mir aktuell hilft: Das Tragen. Schon bei der Daune hatte ich es versucht – mit Tuch – und habe kläglich versagt. Beim Flaum hatte ich eine Manduca, kam jedoch überhaupt nicht damit zurecht. Und doch habe ich es immer wieder versucht, weil ich es im Gefühl hatte, dass das Tragen uns helfen kann. Durch eine Freundin kam ich dann zum Bondolino von Hoppediz, mit dem nun auch wir eine Methode gefunden zu haben, um uns den Alltag ein klein wenig zu erleichtern.

Wie jetzt? Habe ich ein High Need Baby?
Wenn ich die Punkte durchgehe, die angeblich ein High Need ausmachen, dann könnte das sogar auf mein Kind zutreffen. Doch ich habe auch »Menschenkinder« von Polster gelesen, und weiß daher, dass meine Kleine ein evolutionäres Verhalten aufweist. Sie ist einfach ein Tragling. :-D Hachja, diese dämlichen Begriffe.

Zurück zum Thema:

Evolutionäres Verhalten ...
Die Sicherheit von Gitterbettchen und Babyphonen will sich einem Säugling nicht erschließen. Daher auch seine Reaktion, wenn es alleine dort schlafen soll. Auch viele Mamas haben das Kind gerne bei sich liegen, – oder etwa nicht? Naja ok, wenn man ständig einen Fuß im Gesicht hat, ist's weniger schön.

Kinder wünschen sich Nähe, brauchen Nähe. Vor allem beim Schlafen. Aber auch am Tage. Manche mehr, manche weniger. Früher lagen alle zusammen in einem Bett und früher wurden die Kinder immer getragen (auch heutzutage noch in anderen Ländern) »Ich will nahe bei Mama sein, denn da fühl ich mich sicher!«
Seitdem ich es akzeptiert habe, dass meine Tochter so ist, wie sie ist, mich so sehr braucht, seitdem geht es mir besser.

Ob Motzraketen oder Übertreiberlinge, es sind Kinder, die uns zeigen was sie brauchen, wollen und zum Kotzen finden und das auf eine ganz natürliche und vor allem ehrliche Art und Weise. 


 






Dienstag, 24. Oktober 2017

"Der BuCon" oder "Vom Gefühl etwas verloren zu haben"

Mutter werden ist wohl die einschneidendste Veränderung im Leben. Alles ändert sich und doch bleibt vieles gleich. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die der Meinung sind, dass ein Kind so viel verändert, dass vom »alten« Leben nichts mehr übrig bleibt. Ich habe weiterhin meine Träume und Wünsche, meine Vorlieben und Leidenschaften, auch wenn ich diese nicht mehr so ausleben kann wie zuvor. Mir war das klar, als unsere Daune sich ankündigte, dass bald weniger Zeit zum Lesen, Schreiben, Kino und Konzerte bleiben wird. Manches, wie beispielsweise große Urlaube in die Ferne (ich vermisse die Malediven!) Für eine lange Zeit der Vergangenheit angehören. Ebenso war mir bewusst, dass mit dem zweiten Kind noch mehr zurückgesteckt werden muss. Doch so direkt damit konfrontiert zu werden, wie ich am vergangenen Wochenende, schmerzt so sehr im Herzen, dass ich noch eine Weile brauchen werde, um zu akzeptieren, dass ich etwas verloren habe.

Vor ca. zwei Wochen (14.10.17) fand zum 32ten mal der Buchmesseconvent in Dreieich-Sprendlingen statt. Für mich seit 8 Jahren das Highlight des Jahres, da es nicht nur eine tolle Messe ist /war, sondern auch eine Art Familientreffen. Durch das Autorenforum, in dem ich seit 2007 aktiv bin, wurde ich auf diese Veranstaltung aufmerksam, die nur unweit von mir entfernt stattfindet. Jedes Jahr traf ich so auf Freunde und Bekannte und viele liebe Kollegen, die ich eben nur dieses eine Mal im Jahr sehe.


Doch, was ist denn überhaupt der BuCon?
»Er ist Deutschlands großes Treffen
für phantastische Literatur. Jährliche, unabhängige Convention speziell für Literatur der Genres Science Fiction, Fantasy, Mystery und Horror am Buchmesse-Wochenende im Bürgerhaus von Dreieich-Sprendlingen (Fichtestraße 50) bei Frankfurt/Main.« Ich habe mich immer wohl gefühlt und von Jahr zu Jahr lernte ich neue tolle Leute der Branche kennen. Ich knüpfte Kontakte und Freundschaften. Für mich war der Con eine Art Sprungbrett. Ich habe so viele tolle Kontakte und Freundschaften geknüpft die mir geholfen haben mich im Sachen Schreiben weiterzuentwickeln, zu veröffentlichen und Erfolge zu erzielen.


In diesem Jahr aber, hatte ich ein ungutes Gefühl. Sollte ich wirklich hingehen? Mein Großer freute sich auf einen Papatag und ich könnte das kleine Mädchen einfach mitnehmen und schon im Alter von 4 Monaten in meine Welt der Literatur entführen. Auch wenn ich aktuell nicht sonderlich aktiv im Forum oder auch generell mit dem kreativen Schreiben bin, hoffte ich, dass mir das Abtauchen in meine Welt guttun würde. Ja, meine Welt! Doch was war nur aus meiner Welt geworden?

Sie ist sich treu geblieben – mein Leben hat sich verändert.

Die Kette, die mich verbunden hatte, wurde gekappt. Die Abstinenz im Forum ist nur eines der Dinge, die dafür sorgten, dass ich mich an diesem Tag alleine fühlte. Der Tisch des Forums war gefüllt, wie jedes Jahr, doch ich kannte kaum noch ein Gesicht (neue Mitglieder?) Und viele beachteten mich einfach nicht. Ich grüßte freundlich, doch kaum etwas kam zurück. Entweder sah man mich gar nicht an, oder es kamen seltsame Blicke. Ich dachte »Hey, ich bin doch eure Feder!«

Nur die »alten Hasen« redeten mit mir, freuten sich mich zu sehen und gaben mir das Gefühl, wenigstens noch ein winziger Teil vom Ganzen zu sein. Verleger und andre Autorenkollegen haben mich fröhlich empfangen, das hat gut getan, doch gibt es keine Themen mehr, die wir gemeinsam haben. Bei Ausschreibungen / Wettbewerben habe ich kaum noch teilgenommen und ein Projekt (das sich letztes Jahr genau dort ergeben hatte) musste ich schweren Herzens aufgrund des Zeitmangels absagen. Ich arbeite zwar ab und an am dritten Teil meiner Hexe aus dem Wald der Oden, doch trotzdem ist nichts wie früher.

Ich bin Mama und das mit Herzblut.
Ich schaffe es einfach nicht, Up to date zu sein und zu veröffentlichen.
Auch wenn es andere tatsächlich realisieren können, ich muss hier passen.

Vielleicht kommt das wieder.
Vielleicht bin ich irgendwann wieder ein Teil dieser Welt.
Vielleicht.


Dies war nun, nach acht Jahren, der erste BuCon an dem ich traurig nach Hause zurückkehrte. Ich brauche etwas Zeit, um mich damit abzufinden, dass man in dieser Branche ganz schnell verschwunden ist und erst wieder Kämpfen muss, um zurück an die Oberfläche zu gelangen.

Eins aber ist klar. Ich liebe meine Kinder, meine Familie und diese steht an erster Stelle. Family First:) Trotzdem darf ich um »Meine Welt« trauern, die ein Stück zerbrochen ist.




»Schreiben ist fast wie Atmen, man sollte damit niemals aufhören, wenn der Quell erstmal aus eigenem Brunnen fließt.«

© Cornelia Gutzeit


Dienstag, 10. Oktober 2017

#thereallebenmitkindern: So ist das Leben mit Kindern wirklich



Durch das Eltern Blogmagazin http://www.2kindchaos.com, -- Blogparade -- bin ich auf die Blogparade mit dem Hashtag #thereallebenmitkindern aufmerksam geworden. Ein interessanter Artikel, der mich reizte, das erste Mal bei einer Blogparade mitzumachen. Also Los geht's, oder wie Frida von 2Kindchaos schreibt: Join the dark side!

Vorab: Egal wie anstrengend, stressig und deprimierend es manchmal ist, will ich nichts missen. Ich liebe meine Kinder, ich liebe meine kleine Familie. Mein Herz hüpft, wenn wir alle zusammen sind und ich meine Jungs und mein Mädchen lächeln sehe und lachen höre. Doch auch mir ist aufgefallen, dass bei Instagram und Co immer heile Welt ist. Friede, Freude Eierkuchen. Auch ich poste fast ausschließlich die schönen Dinge, die wir erleben. Natürlich sieht es bei uns auch anders aus (und das nicht gerade selten.) Dabei gibt es Dinge, die im Nachhinein betrachtet eher lustig sind, andere sind wie Nachwehen und schmerzen noch nach Stunden.
Gerade Muttis und Vatis, die dies hier lesen, werden schmunzeln oder vielleicht sogar ein wenig lachen, aber alle wissen, es ist verdammt ernst und manchmal so nervenaufreibend, dass du glaubst keine Kraft mehr zu haben. Und dies hier sind nur Beispiele:



Vom Trinken und Essen

  • Eher eine nicht dramatische Sache, aber für einen Kaffeejunkie schlimm genug: Der Kaffee ist immer kalt, immer! Und der Tee auch.
  • Meine geliebte Limonade trinke ich meist direkt aus dem aus der Flasche (in der Küche, am Kühlschrank). Schließlich muss der Bub nicht mitbekommen, dass sich Mama so ungesund ernährt.
  • Oft esse ich einfach, ohne danach sagen zu können, ob und wie es geschmeckt hat, denn nebenbei muss das Baby beruhigt oder gestillt werden, der Große ermahnt werden nicht herumzutanzen, zum Essen mehrmals animiert oder das Ergebnis des umgeschütteten Glases beseitig werden.



Von der Zeit

  • Hat der Große sich dazu durchgerungen (oh Wunder) alleine zu spielen, ist es die Kleine, die mir mein kurzes "Arbeiten" kaputt macht: Windel voll, Hunger, Langeweile. Irgendwas ist immer. Zeit zum Schreiben ist echt überbewertet!
  • Zeit für mich und meinen Partner ist zu 90% der Moment zwischen dem Zubettbringen der Kids und dem Selbsteinschlafen. Also kurz, verdammt kurz.
  • »Ich gehe duschen!« Alleine! Einfach nur duschen. Hört sich so banal an, hat aber irgendwas von Wellness deluxe.
  • Auszeit auf dem Klo: Das Handy kommt mit auf die Toilette! In diesem Moment weiß zumindest mein Mann, dass ich die Flucht für eine kurze Zeit ergreife. Das Kind fragt: »Mama musst du groß oder klein?« Die beste Antwort wäre: Egal, Hauptsache lang!
  • Zeitdruck in Sachen »Ab in den Kindergarten«: Endlich sind wir alle bereit: Mama und Flaum können die Daune in den Kindergarten bringen, doch dann ... Dieses Geräusch, diese Mimik im Gesicht des Babys und ... Ich ziehe die Jacke wieder aus. Nicht nur die Windel, das ganze Kind muss zum Zweiten mal komplett gereinigt werden. Der Große nutzt die Chance, zieht ebenfalls wieder die Jacke aus und baut alle Autos in einer Reihe durch das Wohnzimmer auf - alle Autos! Alle!




Von Undankbarkeit und Frustration:


  • Die tollste Überraschung hat einen Haken: Nach dem Kindergarten fahren wir ins Spielzeuggeschäft. Einfach so. Um dem Großen eine Freude zu machen (vor allen aber, um den Herrn Papa ein Spiel zu kaufen, dass er schon lange haben wollte). Ich helfe ein wenig bei der Entscheidung der Daune (Eine Kleinigkeit von Playmobil, Lego oder ein Auto). Ganz klar ein Auto! Auf der Rückfahrt dann das große Gejammer: Ich wollte aber was von Playmobil! Aaaahhhh!
Ruhig Mama, ganz ruhig. Versuch den Perspektivwechsel, versuch dich in das Kind zu versetzten und du kannst verstehen, dass es so gerne beides bekommen hätte. Aber das ist oft so schwer, nicht wahr?

Von Diskussionen mit einem Kindergartenkind:

»Darf ich was Süßes haben?«
»Nein, erstmal wird was Richtiges gegessen.«
»Mama, ich habe Hunger!«
»Ok, dann fang ich gleich an zu kochen.«
»Nein Mama. Ich will ein Toastbrot!«
»Nein. Nicht immer dieses Weißmehl Zeug. Ich koche uns was.«
»Ich habe keinen Hunger mehr Mama.«


Von schlauen Kindern:

  • Autos, überall diese Autos. Unter der Couch, in der Küche, im Gäste WC und vor allem unter den Füßen! Autsch! Große und Kleine einfach überall und der Herr Sohnemann kennt jedes Einzelne. Eine eigenständige Anzahlreduzierung daher völlig ausgeschlossen.


Vom Wäschealarm:

  • Seltsam, die Kinder haben kaum noch passende Klamotten im Schrank. Ich überlege, ob wir einkaufen gehen oder bestellen, dann sehe ich die Erklärung allen Übels: Da stehen ja die vollen Wäschekorbe mit Frischwäsche, die ich vor Tagen schon einsortieren wollte. Yeah! Wie ein Einkauf, ohne zu bezahlen.


Von Abgründen und Phasen:

  • Erschreckende Erkenntnis nach einem Film: Ich erkenne mich in »Bad Moms« zu 90 % wieder!!!

  • Das Kind sagt »nein!« Das Kind reagiert auf nichts Das Kind hört nicht Das Kind macht was es will Das Kind wirft wütend Dinge durch die Gegend Das Baby schreit Das Baby lässt sich nicht beruhigen Das Baby will nur zur Mama Das Baby will nie aber auch niemals irgendwo alleine liegen Das Baby will nonstop in den Arm Deine Nerven sind am Ende Die Tränen fließen Alles ist zu viel.

Nur eine Phase, alles nur eine Phase !


Vom MamaAua:

  • Dein Herz läuft außerhalb deines Körpers herum. Hast du mehrere Kinder, teilt es sich auch noch mal in einzelne Teile auf. Ein kurioses Gefühl, an das ich mich nicht gewöhnen kann. Schrecklich und wunderschön zugleich. 

Liebe Grüße
Eure Feder